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HANNES FORSTER


 

Werkgruppen

Installationen




Nr. 032 Ordnungswidrigkeit Lüdenscheid, 1989




Nr. 066 Der Berg ruft, Ziethensiedlung 1993

 




Nr.068 Industrietempel, Oberhausen, 1984

 



Nr.082 kopfüber, Hohenkarpfen 1997





Nr.086 Uruk A, Sieversdorf 2000





Nr.089 Über Kreuz, Burg Altena 2002

 




Nr.096 Tor, Thalheim 2006






Nr.100 Dünenlandschaft, Belzig 2008

 




Nr.101 Kreuz zu Kreuz, Sigmarigen 2009





Nr.102 Ruhende Brücke 2010 (siehe auch Aufbausituation)




Nr.103 Sandarbeit, Thalheim 2012





Nr.104 die Gerade, Sigmaringendorf 2012

 




Nr.105 Uruk B, Glindow 2013





Nr.106 Zeitenbilder, Petersdorf 2015

 




Nr.107 2. Serie







Nr.107 3. Serie Wagenitz







Nr.107 Unterstützende Maßnahme, Altena 2015


Nr.108 Neue Arbeit, Baesweiler 2015






Nr.109 Kriegedenkmal, Frankfurt (O) 2017






Nr.110 Europa nach dem Sturm, 2021 (Fotos Andreas Beumers)






Nr.111 Gestrandete Brücke, Lübben 2022







Nr.112 Autobahn A 8, Perwenitz 2023






Nr.113 Halb - Mond - Landschaft 2023 (Fotos Christine Worm)

 





Nr. 115 Ein Haus für einen Baum 2026 (Spektrale 12)

Da grenzt eine halbwüchsige Kiefer an die Ecke des Bauwerks, dessen Inneres eigentlich als Behausung für den Baum gedacht war. Es mag paradox erscheinen, dass der Neubau eines Hauses an einen Baum andockt. Normalerweise werden Bäume gefällt, um Platz zu schaffen für das Übermaß an menschlichem Raumhunger, der die fortschreitende Zerstörung natürlicher und kultureller Lebensgrundlagen zur Folge hat. Nicht so bei Hannes Forster und nicht so in der Lieberoser Heide. Hier ist für das Sommerhalbjahr ein einfaches Fachwerk aufgestellt, das im Anschluss verbrettert wurde. Es handelt sich um einen nach oben hin offenem Schutzraum für nachwachsende Baumkulturen. Dieser schlichte Experimentalbau in Baracken-Architektur, wie man sie auch aus militärischen Zusammenhängen kennt, grenzt an einer Ecke an die Äste einer jungen Kiefer. Die offene Beziehung verweist im waldwirtschaftlichen Sinne auf die doppelte Bedeutung des Materials Holz, zum einen als Bauholz und zum anderen als nachwachsender Rohstoff. In der Wildnis wird dieses doppeldeutige Nutzdenken entschärft, weil die jungen aufstrebenden Bäume, sobald sie des Schutzraums überdrüssig werden, dem holzwirtschaftlichen Verbrauch entzogen sind.